1500 Flutwellen-Tote auf Sri Lanka
Nach dem schweren Erdbeben in Südasien ist die Zahl der Todesopfer auf Sri Lanka nach offiziellen Angaben auf 1500 gestiegen. Eine Million Menschen sei von der gewaltigsten Flutwelle in der Geschichte des Landes betroffen, die durch das Beben ausgelöst worden sei, teilte der Nationale Katastrophenschutz am Sonntag mit.
Das Beben war nach US-Angaben das weltweit schwerste seit 40 Jahren und hatte eine bis zu zehn Meter hohe Flutwelle ausgelöst. Auch andere Länder Südasiens wie Indien, Indonesien und Thailand waren betroffen. Insgesamt gehen die Behörden von mehr als 2500 Toten in der Region aus. Das Auswärtige Amt in Berlin hat nach dem schweren Seebeben in Südasien einen Krisenstab eingerichtet. Ob unter den Opfern auch Deutsche sind, ist nach Angaben des Auswärtigen Amtes bislang unklar. Für Angehörige deutscher Asien-Touristen wurde eine Hotline eingerichtet. "Wir haben einen Krisenstab eingerichtet, der mit unseren Vertretungen vor Ort in Kontakt steht, die wiederum mit den Behörden vor Ort und den Reiseveranstaltern in Kontakt stehen", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Sonntag. Derzeit gebe es aber noch keine belastbaren Informationen darüber, ob Deutsche unter den Opfern seien. Angehörige könnten sich unter der Telefonnummer 030-5000-1000 beim Auswärtigen Amt melden und würden dort, so weit möglich, mit Informationen versorgt.
Die vom Beben betroffenen Regionen - etwa Thailand, die Malediven, Sri Lanka und Sumatra - sind beliebte Touristenziele.
|